Beitragssatz

Das Bundesministerium für Gesundheit hat den durchschnittlichen Zusatzbeitrag auf 1,0 Prozent festgelegt. Zusammen mit dem gesetzlich festgelegten Beitragssatzanteil von 14,6 Prozent beträgt der neue durchschnittliche Beitragssatz nunmehr 15,6 Prozent.

Für eine umfassende und sinnvolle Gesundheitsversorgung reicht uns dies für Sie jedoch nicht aus. Nur Grundversorgung ist nicht unser Anspruch! Wir bieten Ihnen mehr: einen außergewöhnlichen Service, individuelle Unterstützung im Krankheitsfall sowie erstklassige Leistungen für eine gesunde Lebensweise.

Wir halten den Zusatzbeitrag stabil bei 1,35 Prozent.

Beitragssätze ab 01.01.2018

Allgemeiner Gesamt-Beitragssatz 15,95 %
(mit Anspruch auf Krankengeld frühestens ab der 7.Woche). Den allgemeinen Beitragssatz zahlen:

  • Beschäftigte (pflichtversicherte oder freiwillig versicherte Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung)
  • Pflichtversicherte Rentner
  • Freiwillig versicherte Rentner aus Renten, Versorgungsbezügen und Arbeitseinkommen

Ermäßigter Gesamt-Beitragssatz 15,35 %
(ohne Krankengeldanspruch). Den ermäßigten Beitragssatz zahlen:

  • Selbstständige
  • freiwillig versicherte Rentner (aus sonstigen Einkünften, z.B. Mieteinnahmen, Zinserträge usw.)
  • freiwillig versicherte sonstige Personen (z. B. Sozialpläner, Personen ohne Einkünfte oder Studenten, die aus der studentischen Krankenversicherung ausgeschieden sind)

Zusätzlich wird von Mitgliedern der gesetzlichen Krankenversicherung ein gesetzlich vorgeschriebener Beitrag zur Pflegeversicherung von 2,55 % erhoben. Der Beitragszuschlag zur Pflegeversicherung nach dem Kinder-Berücksichtigungsgesetz beträgt zusätzlich 0,25 %.

Beitragsfreiheit für Waisenrentner

Seit dem 01.01.2017 sind Waisenrentner in der Krankenversicherung der Rentner generell beitragsfrei, jedenfalls bis zum Erreichen der Altersgrenze für einen Anspruch auf Familienversicherung. Das bedeutet für Sie: Sie profitieren von unseren attraktiven Leistungen ohne eigene Beitragszahlung!

Beitragsbemessungsgrenzen

Die Beitragsbemessungsgrenze gibt jeweils den Betrag wieder, bis zu welchem Beiträge für den entsprechenden Zweig der Sozialversicherung gezahlt werden müssen. Übersteigt das Einkommen die jeweilige Grenze, so werden vom übersteigenden Teil keine Beiträge mehr erhoben.

West 2018
(in Euro)
Ost 2018
(in Euro)
MonatJahrMonatJahr
Beitragsbemessungsgrenze
(Kranken- und Pflegeversicherung)
4.425,0053.100,004.425,0053.100,00
Beitragsbemessungsgrenze (Rentenversicherung)6.500,0078.000,005.800,0069.600,00
Beitragsbemessungsgrenze (Arbeitslosenversicherung)6.500,0078.000,005.800,0069.600,00
Jahresarbeitsentgeltgrenze* in der Kranken- und Pflegeversicherung4.950,0059.400,004.950,0059.400,00
Geringverdienergrenze325,00325,00
Geringfügigkeitsgrenze450,00450,00

* Arbeitnehmer sind bis zu dieser Grenze versicherungspflichtig. Für Arbeitnehmer, die bereits am 31.12.2002 aufgrund des Überschreitens der Jahresarbeitsentgeltgrenze versicherungsfrei waren, beträgt die Jahresarbeitsentgeltgrenze für das Jahr 2018 - 53.100,00 Euro.

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