Beitragssatz

Das Bundesministerium für Gesundheit hat den durchschnittlichen Zusatzbeitrag zum 1. Januar 2016 von 0,9 auf 1,1 Prozent angepasst. Zusammen mit dem gesetzlich festgelegten Beitragssatzanteil von 14,6 Prozent beträgt der neue durchschnittliche Beitragssatz nunmehr 15,7 Prozent. Diese Steigerung basiert auf höheren Leistungsausgaben, zum Beispiel durch die Krankenhausreform. Berücksichtigt werden dabei nur die Grundleistungen ohne Zusatzleistungen; somit deckt der neue Beitragssatz nur das Nötigste ab.

Für eine umfassende und sinnvolle Gesundheitsversorgung reicht uns dies für Sie jedoch nicht aus. Nur Grundversorgung ist nicht unser Anspruch! Wir bieten Ihnen mehr: einen außergewöhnlichen Service, individuelle Unterstützung im Krankheitsfall sowie erstklassige Leistungen für eine gesunde Lebensweise.

Nach fünf Jahren mit einem stabilen Beitragssatz und einem dabei immer mehr erweiterten Leistungsumfang haben wir, zur Sicherung der umfassenden Versicherungsleistungen für Sie, den Zusatzbeitrag geringfügig um 0,25 Prozent auf insgesamt 1,35 Prozent angepasst.

Beitragssätze ab 01.01.2016

Allgemeiner Gesamt-Beitragssatz 15,95 %
(mit Anspruch auf Krankengeld frühestens ab der 7.Woche). Den allgemeinen Beitragssatz zahlen:

  • Beschäftigte (pflichtversicherte oder freiwillig versicherte Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung)
  • Pflichtversicherte Rentner
  • Freiwillig versicherte Rentner aus Renten, Versorgungsbezügen und Arbeitseinkommen

Ermäßigter Gesamt-Beitragssatz 15,35 %
(ohne Krankengeldanspruch). Den ermäßigten Beitragssatz zahlen:

  • Selbstständige
  • freiwillig versicherte Rentner (aus sonstigen Einkünften, z.B. Mieteinnahmen, Zinserträge usw.)
  • freiwillig versicherte sonstige Personen (z. B. Sozialpläner, Personen ohne Einkünfte oder Studenten, die aus der studentischen Krankenversicherung ausgeschieden sind)

Zusätzlich wird von Mitgliedern der gesetzlichen Krankenversicherung ein gesetzlich vorgeschriebener Beitrag zur Pflegeversicherung von 2,35 % erhoben. Der Beitragszuschlag zur Pflegeversicherung nach dem Kinder-Berücksichtigungsgesetz beträgt zusätzlich 0,25 %.

Ausblick

Vom 01.01.2017 an sind Waisenrentner in der Krankenversicherung der Rentner generell beitragsfrei, jedenfalls bis zum Erreichen der Altersgrenze für einen Anspruch auf Familienversicherung. Das bedeutet für Sie: Sie profitieren von unseren attraktiven Leistungen ohne eigene Beitragszahlung!

Beitragsbemessungsgrenzen

Die Beitragsbemessungsgrenze gibt jeweils den Betrag wieder, bis zu welchem Beiträge für den entsprechenden Zweig der Sozialversicherung gezahlt werden müssen. Übersteigt das Einkommen die jeweilige Grenze, so werden vom übersteigenden Teil keine Beiträge mehr erhoben.

West 2016
(in Euro)
Ost 2016
(in Euro)
MonatJahrMonatJahr
Beitragsbemessungsgrenze
(Kranken- und Pflegeversicherung)
4.237,5050.850,004.237,5050.850,00
Beitragsbemessungsgrenze (Rentenversicherung)6.200,0074.400,005.400,0064.800,00
Beitragsbemessungsgrenze (Arbeitslosenversicherung)6.200,0074.400,005.400,0064.800,00
Jahresarbeitsentgeltgrenze* in der Kranken- und Pflegeversicherung4.678,5056.250,004.678,5056.250,00
Geringverdienergrenze325,00325,00
Geringfügigkeitsgrenze450,00450,00

* Arbeitnehmer sind bis zu dieser Grenze versicherungspflichtig. Für Arbeitnehmer, die bereits am 31.12.2002 aufgrund des Überschreitens der Jahresarbeitsentgeltgrenze versicherungsfrei waren, beträgt die Jahresarbeitsentgeltgrenze für das Jahr 2016 - 50.850,00 Euro.