Die meisten dialysepflichtigen Menschen erhalten eine HD. In Deutschland sind das mehr als 70.000 Menschen, die regelmäßig zur Hämodialyse gehen. Sie ist damit das am weitesten verbreitete Blutreinigungsverfahren.
Hämodialyse - so funktioniert sie!
Bei der Hämodialyse geschieht die Reinigung außerhalb Ihres Körpers in einer kleinen künstlichen Niere, also extrakorporal. Das ist der Dialysator. Er ist wie ein Sieb, das manche Stoffe durchlässt und andere nicht. In der Fachsprache nennt man dieses Sieb eine semipermeable Membran.
Um diese Reinigung vornehmen zu können, wird Ihrem Körper über einen Gefäßzugang Blut entnommen. Der häufigste Gefäßzugang für die Hämodialyse ist die AV-Fistel (Shunt).
Von dort wird das Blut über ein Schlauchsystem zum Dialysator und anschließend wieder zurück in den Körper geführt. Die eigentliche Blutreinigung geschieht im Dialysator. Er ist die „künstliche Niere". Der Rest der relativ großen HD-Maschine übernimmt vor allem Steuerung und Überwachung und stellt die Behandlung optimal auf Sie ein. Die Maschine hat außerdem eine eingebaute Pumpe, die das Blut schonend weiterfließen lässt.