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So funktioniert die Hämodialyse (HD)

Die meisten Menschen mit terminalem Nierenversagen reinigen ihr Blut mittels Hämodialyse. Hier finden Sie einen Überblick, was dabei genau passiert.

Überblick

  • Die Hämodialyse ist das häufigste Verfahren zur Dialyse und erfordert einen direkten Gefäßzugang, um das Blut außerhalb des Körpers zu reinigen

  • Der Dialysator ist dabei die „künstliche Niere", die wie ein Sieb arbeitet und Wasser und andere Stoffwechselprodukte entzieht

  • Hämodialyse wird in einem Dialysezentrum normalerweise drei Mal pro Woche vier bis fünf Stunden lang durchgeführt

Die Hämodialyse (HD)

Die meisten dialysepflichtigen Menschen erhalten eine HD. In Deutschland sind das mehr als 70.000 Menschen, die regelmäßig zur Hämodialyse gehen. Sie ist damit das am weitesten verbreitete Blutreinigungsverfahren.

Hämodialyse - so funktioniert sie!

Bei der Hämodialyse geschieht die Reinigung außerhalb Ihres Körpers in einer kleinen künstlichen Niere, also extrakorporal. Das ist der Dialysator. Er ist wie ein Sieb, das manche Stoffe durchlässt und andere nicht. In der Fachsprache nennt man dieses Sieb eine semipermeable Membran.

Um diese Reinigung vornehmen zu können, wird Ihrem Körper über einen Gefäßzugang Blut entnommen. Der häufigste Gefäßzugang für die Hämodialyse ist die AV-Fistel (Shunt).

Von dort wird das Blut über ein Schlauchsystem zum Dialysator und anschließend wieder zurück in den Körper geführt. Die eigentliche Blutreinigung geschieht im Dialysator. Er ist die „künstliche Niere". Der Rest der relativ großen HD-Maschine übernimmt vor allem Steuerung und Überwachung und stellt die Behandlung optimal auf Sie ein. Die Maschine hat außerdem eine eingebaute Pumpe, die das Blut schonend weiterfließen lässt.

Fragen und Antworten zur HD

Quelle: Carealytix Digital Health GmbH – Mizu App (www.mizu-app.com)