Die Bauchfelldialyse – auch Peritonealdialyse oder kurz PD genannt – ähnelt in ihrer Wirkweise der Arbeit der Niere, als diese noch funktionierte. Sie läuft rund um die Uhr in Ihrem Körper mit. Das heißt, sie kann zu Hause, an Ihrem Arbeitsplatz oder in einem Dialysezentrum stattfinden. Nahezu jeder saubere Ort der Welt ist dafür geeignet.
Wie funktioniert Peritonealdialyse?
Dabei wird ein Schlauch (Katheter) in einer Operation in Ihre Bauchhöhle eingebracht. Den Katheter können Sie sich wie einen Strohhalm in Ihrem Bauch vorstellen. Der Eingriff dauert in der Regel etwa eine halbe Stunde. Über diesen Schlauch werden mehrmals täglich zwei bis drei Liter Spüllösung (Dialysat) ausgetauscht. Das nennt man Beutelwechsel.
Da Sie einen Katheter am Bauch tragen, hat eine sorgfältige Hygiene bei der PD oberste Priorität. Eine Infektion kann dazu führen, dass die PD nicht mehr möglich ist und Sie auf die Hämodialyse umsteigen müssen.
Was passiert dabei genau?
Bei der PD geschieht in Ihrer Bauchhöhle das, was bei der Hämodialyse im Dialysator abläuft. Da die Wände Ihrer Bauchhöhle sehr fein durchblutet sind, können dort harnpflichtige Substanzen und Wasser in die Spüllösung übertreten.