Stellen Sie den Salzstreuer am besten gar nicht erst auf den Tisch. Dann kommen Sie auch nicht in Versuchung, noch einmal nachzusalzen.
Übrigens: Ihre Geschmacksnerven gewöhnen sich meist schon nach zwei bis drei Wochen an eine salzärmere Ernährung.
Natrium ist im menschlichen Körper für die Regulation Ihres Blutdrucks und Ihres Wasserhaushaltes zuständig. Da beides bei einer chronischen Nierenkrankheit (CKD) oft aus dem Gleichgewicht gerät, wird Ihnen häufig eine salzarme Ernährung empfohlen. Hier finden Sie praktische Tipps dazu, wie Ihnen das im Alltag gelingt.
Stellen Sie den Salzstreuer am besten gar nicht erst auf den Tisch. Dann kommen Sie auch nicht in Versuchung, noch einmal nachzusalzen.
Übrigens: Ihre Geschmacksnerven gewöhnen sich meist schon nach zwei bis drei Wochen an eine salzärmere Ernährung.
Würzen Sie mit Kräutern statt mit Salz und verstärken Sie den Geschmack auf andere Art
Wenn Sie es nicht ohnehin bereits tun, ist es empfehlenswert, mit frischen oder getrockneten Kräutern statt mit Salz zu würzen. Thymian, Rosmarin, Majoran, Basilikum und Co. lassen das Essen mindestens genauso gut schmecken. Auch wenn manches Gewürz relativ viel Kalium enthält, sollte das bei den geringen Würzmengen keine Probleme verursachen. Knoblauch und Zwiebeln, Essig oder auch Zitronensaft sorgen für kräftigen Geschmack!
Wählen Sie salzfreie Gewürzmischungen
Es gibt schmackhafte salzfreie Gewürzmischungen im Handel, die Sie anhand der Verpackung gut auswählen können. Vorsicht bei streufähigen Würzmischungen – sie sind oft sehr salzig.
Verwenden Sie kalt gepresste, geschmacksintensive Öle
Beispiele dafür sind Walnussöl, Olivenöl, Sesamöl, Kürbiskernöl oder auch Kräuteröl.
Schauen Sie beim Mineralwasser genau hin
Es gibt natriumreicheres und natriumärmeres Mineralwasser. Günstig wäre weniger als 50 mg Natrium pro Liter Flüssigkeit.
Marinieren Sie Fisch & Fleisch
Das Marinieren von Lebensmitteln kann den Geschmack trotz wenig Salz deutlich verbessern!
Frische, unverarbeitete Lebensmittel
Sie enthalten oft nur sehr wenig Salz im Vergleich zu Fertigprodukten, die durch eine Vielzahl von Produktions- und Konservierungsschritten gegangen sind.
Vorsicht bei Fertigsoßen und -brühen
Sie haben fast durchweg einen hohen Salzgehalt. Achtung auch bei kochsalzreduzierten Brühen: Sie enthalten oft Hefe als Gewürz, und Hefe ist wiederum phosphatreich. Darauf sollten viele Menschen mit chronischer Nierenkrankheit ebenfalls achten.
Vorsicht bei diesen Lebensmitteln
Gepökelte Lebensmittel, Knabbergebäck, Chips, Oliven, Sojasauce, Senf, aber auch fertige Dressings und Ketchup. Am besten gewöhnen Sie sich an, den Salzgehalt auf verpackten Lebensmitteln immer direkt zu überprüfen.
Vorsicht ist außerdem bei Diätsalzen geboten
Sie werden oft als Kochsalzersatz angeboten, werden in der Regel aber auf Kaliumbasis hergestellt. Da Sie möglicherweise auch auf Ihren Kaliumspiegel achten müssen, sollten Sie besser darauf verzichten.
Unterm Strich ist für eine salzreduzierte Ernährung das Wichtigste, dass Sie möglichst natürliche Lebensmittel zu sich nehmen und sich beim Würzen Alternativen zu Salz angewöhnen. So haben Sie Ihre Salzzufuhr gut im Griff!
Quelle: Carealytix Digital Health GmbH – Mizu App (www.mizu-app.com)