Endometriose ist eine chronische Erkrankung und tritt bei etwa zehn Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter auf.
Das Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, wächst dabei außerhalb der Gebärmutter. Beispielsweise an Eierstöcken, dem Bauchfell oder dem Darm. Dieses Gewebe reagiert auf den Menstruationszyklus, kann allerdings mit der einsetzenden Blutung nicht aus dem Körper ausgeschieden werden. Es verbleibt im Körper und wuchert weiter. Die Folgen sind schmerzhafte Entzündungen, Vernarbungen und Verwachsungen.
Da Symptome oft unspezifisch sind, wird die Erkrankung häufig erst nach vielen Jahren erkannt und behandelt. Bei 40-60 Prozent der Frauen mit ungewollter Kinderlosigkeit ist Endometriose eine wesentliche Ursache.
Endometriose ist nicht heilbar, inzwischen aber gut behandelbar.
