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Der Glaube an den Weihnachtsmann

WeihnachstmannAls ich sieben Jahre alt war, verlor ich den Glauben an den Weihnachtsmann. Aber ich fand auch etwas ...

In diesem Advent waren meine Eltern und ich viel unterwegs. An unserem Weg zur Bushaltestelle lag ein Spielwarengeschäft. Im hell erleuchteten Schaufenster waren Puppen, Playmobilfiguren, Lego-Modelle und eine Eisenbahn ausgestellt. Ich blieb oft davor stehen und staunte. Am meisten interessierte mich ein großes Märchenbuch mit einem braunen, geprägten Ledereinband. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich stundenlang vor diesem Schaufenster träumen können. Aber meine Eltern hatten es immer eilig und zogen mich weg.

Mit 30 Jahren Abstand kommt es mir vor, als wären wir in dieser Zeit immer zu irgendeiner Weihnachtsfeier unterwegs gewesen, und jeder zu einer anderen: in der Schule, im Sportverein, im Kinderchor, in Papas Büro und in dem Altenheim, in dem Mama arbeitete. Bei jeder dieser Feiern kam der Weihnachtsmann, und außerdem sah ich ihn noch ein paarmal auf dem Weihnachtsmarkt.

Der Weihnachtsmann hatte für alle Kinder Geschenke, meist einen großen Beutel mit Schokolade, Nüssen und Gebäck. Er sagte auch zu allen Kinder etwas, und er war immer freundlich. Aber nie gelang es mir, ihm zu sagen, das ich mir zu Weihnachten das große braune Märchenbuch wünschte.

Als mir dann auch noch auffiel, dass der Weihnachtsmann jedes Mal ein bisschen anders aussah, stellte ich Mama auf der Heimfahrt im Omnibus zur Rede: "Ist das der echte Weihnachtsmann? Gibt es den echten Weihnachtsmann wirklich?" Mama wusste keine Antwort.

In meiner Not schrieb ich dem Weihnachtsmann einen Brief mit meinem Wunsch und warf ihn in den Briefkasten. Mit Mama sprach ich nicht darüber. Aber als mir bewusst wurde, dass ich die Briefmarke vergessen hatte, war ich sehr geknickt.

Dann kam der Heilige Abend. Zum ersten Mal waren wir alle zu Hause in Ruhe am Weihnachtsbaum. Der Plattenspieler spielte Weihnachtslieder, die Kerzen am Tannenbaum dufteten, und unter dem Baum lag ein großes Geschenk, auf dem mein Name stand. Angespannt packte ich aus: Es war das große braune Märchenbuch.

Dann erzählte ich Mama aufgeregt, dass ich gar keine Hoffnung mehr gehabt hatte wegen der vergessenen Briefmarke. Mama lächelte und strich mir über das Haar. "Mein Kind: Der Postbote hat den Brief zu uns zurückgebracht. Aber er ist trotzdem richtig angekommen."

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