Weibliche Inkontinenz | Uniklinikum Halle (Saale)

Arztvortrag für medizinische Laien

Viele Frauen kennen das Problem: Sie niesen, husten oder lachen – und verlieren dabei Urin. Aus Scham schweigen die meisten Betroffenen, obwohl in Deutschland jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens von Blasenschwäche und Harninkontinenz betroffen ist. Ursachen können Schwangerschaft, Übergewicht oder altersbedingte Veränderungen der Beckenbodenmuskulatur sein. Zahlreiche Frauen vertrauen sich zu spät einem Frauenarzt an. Dabei helfen oft schon ein beratendes Gespräch oder einfache Übungen zur Beckenbodenstärkung. Eine Operation, die meist minimal-invasiv durchgeführt werden kann, ist nur eine von vielen Behandlungsmöglichkeiten. Bei Überaktivität des Blasenmuskels ist zum Beispiel bereits eine spezielle Entspannungstherapie sehr erfolgreich.
Doch Inkontinenz ist nicht gleich Inkontinenz. Unterschieden wird zwischen Drang- und Stressinkontinenz. Während bei der Dranginkontinenz bereits eine geringe Füllung der Blase zu einem starken und willentlich nicht zu unterdrückenden Harndrang führt, verursachen bei der Stressinkontinenz körperliche Belastungen wie Husten, Niesen, Lachen oder Heben den unerwünschten Urinverlust.

In dieser Veranstaltung referiert Frau Dr. Vera Wolf, Assistenzärztin der Klinik und Poliklinik für Gynäkologie am Universitätsklinikum Halle, über die Ursachen, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten weiblicher Inkontinenz und Senkungsbeschwerden. Dabei stellt sie das Leistungsspektrum der gynäkologischen Klinik am Universitätsklinikum Halle vor.

Hier finden Sie das aktuelle Jahresprogramm 2018 unserer Vortragsreihe am Universitätsklinikum Halle (Saale).

Bitte melden Sie sich zu der Veranstaltung an:

Anmeldeformular

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100. Vorlesung - Feiern Sie mit!

Donnerstag, 13. September 2018 (15 bis 19 Uhr)

Kurzvorträge und Aktionen (Keine Anmeldung notwendig)

 

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