Wir zahlen Ihre Zahnreinigung

Wir zahlen Ihre Zahnreinigung

Egal, wie sorgfältig man auch putzt: Es gibt Beläge, die kann nur ein Profi entfernen. Wir übernehmen deshalb einmal jährlich die Kosten für eine professionelle Zahnreinigung (PZR) bei einem der teilnehmenden Vertragszahnärzte.

Die kostenlose professionelle Zahnreinigung können Sie im Rahmen des Wahltarifs WT FacharztSpezial durchführen lassen.

  • Einfach dem Wahltarif beitreten (ab dem 18. Lebensjahr möglich),
  • einen teilnehmenden Zahnarzt aufsuchen
  • und die Professionelle Zahnreinigung in Anspruch nehmen.

Eine Liste der teilnehmenden Zahnärzte finden Sie hier.

PZR beim Wunschzahnarzt

Sie möchten zu einem Zahnarzt gehen, der kein Vertragszahnarzt von uns ist? Auch kein Problem.

Wir spendieren jedem Versicherten ab 18 im Rahmen des Flexchecks ein Startguthaben in Höhe von 50 Euro für eine professionelle Zahnreinigung bei einem Zahnarzt der Wahl. Einzige Voraussetzung: Sie haben keine Leistungen im Rahmen des Wahltarifs WT FacharztSpezial in Anspruch genommen. Einfach zum Zahnarzt gehen, Rechnung einreichen und 50 Euro erstatten lassen. War die PZR günstiger, gibt's die tatsächlichen Kosten von uns.

Zahnpflege von klein auf

Kinderzähne haben einen empfindlicheren Zahnschmelz als Zähne von Erwachsenen. So können sie leichter von Karies angegriffen und zerstört werden. Das betrifft nicht nur die Milchzähne, sondern auch die bleibenden Zähne. Erst nach circa drei Jahren ist der Zahnschmelz der nachkommenden Zähne ausgereift und widerstandsfähiger.

Eltern sollten deshalb gleich von Anfang an auf die richtige Zahnpflege achten. Das Argument, dass die Milchzähne nur vorübergehend halten müssen, greift hier nicht. Sind die Milchzähne erst einmal von Karies befallen, können sich die Kariesbakterien rasant vermehren und stellen so auch für die später durchbrechenden Zähne eine Gefahr dar. Fallen nämlich die Milchzähne früher aus, kann das auch die Entwicklung des späteren Gebisses negativ beeinflussen.

Die ersten Putzversuche

Sind die ersten Zähne zu sehen, sollten Sie diese mindestens einmal täglich mit einer geringen Menge Kinderzahnpasta und einer weichen Kinderzahnbürste oder einem Wattestäbchen reinigen. Wählen Sie hierfür eine eher milde und nicht allzu süße Zahnpasta aus, sonst gewöhnen Sie Ihr Kind zu schnell an den süßen Geschmack. Sollten Sie sich bei der Auswahl nicht sicher sein, fragen Sie Ihren Zahnarzt.

Zahnpflege von klein auf

Entsprechend den Fähigkeiten Ihres heranwachsenden Kindes sollten Sie mit ihm gemeinsam das Zähneputzen nach und nach üben. Mit drei Jahren etwa kann das Kind selbst mit der Zahnpflege beginnen.

Die Perfektion ist dabei nicht ganz so wichtig. In erster Linie geht es darum, dem Kind zu vermitteln, dass das Reinigen der Zähne wichtig ist. Sobald die Schulzeit beginnt, wird Ihr Kind das Putzen der Zähne systematischer beherrschen.

Machen Sie den Plaquetest!

Mit Hilfe von Tabletten zum Einfärben der Zähne können Sie ganz leicht herausfinden, ob die Zähne Ihrer Kinder wirklich gründlich geputzt sind. Beim sogenannten Plaquetest setzen sich Farbstoffe an den Belägen fest und machen diese sichtbar. 

Tipps für gesunde Zähne

Zahnschmerzen ade! Mit diesen Tipps können Sie Ihre eigenen Zähne bis ins hohe Alter schützen.  

Sagen Sie der Plaque den Kampf an

Karies und Parodontitis (auch Parodontose) sind die Erzfeinde von Zähnen und Zahnfleisch. Karieskeime greifen den Zahnschmelz an und führen zu Löchern. Noch tückischer ist die Parodontitis, bei der Bakterien am Zahnfleischrand für zunächst unauffällige Entzündungen sorgen. Die Symptome wie Rötungen, Schwellungen und Blutungen werden meist ignoriert. Langfristig wird durch die Parodontitis aber der ganze Zahnhalteapparat angegriffen und es kann zu Zahnverlust kommen.

Die beste Waffe gegen Karies und Zahnbetterkrankungen ist eine gründliche und regelmäßige Zahnpflege mit fluoridhaltiger Zahnpasta. Damit können Sie Zahnbelägen vorbeugen, entstandene Beläge entfernen und ihre Ausbreitung verhindern. Zusätzlich sollten Sie regelmäßig Zahnseide oder spezielle Zahnzwischenraumbürsten verwenden. Zahnärzte empfehlen, die Zähne mindestens zweimal täglich nach den Mahlzeiten zu putzen.

Vorsicht vor Süßem und Saurem

Vorsicht vor Süßem und Saurem

Dass Zucker die Zähne schädigt, weiß wohl jedes Kind. Genauso zerstörerisch sind aber auch Säuren. Cola und Cornflakes sind genauso schlecht wie Essig, Weißwein oder Orangensaft – zumindest für die Zähne. Und auch kohlenhydratreiche Nahrung ist mit Vorsicht zu genießen, weil die Kariesbakterien Kohlenhydrate in Säuren umwandeln. Es empfiehlt sich, nach jedem Essen den Mund mit Wasser auszuspülen. Zähneputzen ist erst nach 30 bis 60 Minuten sinnvoll, vorher kann es sogar schaden.

Viel trinken, am besten Wasser oder Tee, ist auch für die Zahngesundheit gut. Es spült Essensreste weg und regt die Produktion von reinigendem Speichel an. Zur Anregung hilft auch Kaugummikauen (natürlich zuckerfrei) und generell kauintensive Nahrung. Breiige Nahrung, die gerade Ältere oft bevorzugen, ist weniger gut und lässt die Kiefermuskeln erschlaffen.

Die richtige Zahnpasta

Das Angebot an Zahnpasten ist riesig. Doch welche ist die richtige? Es kommt auf die Zusammensetzung an.

Kariesschutz durch Fluorid

Eine gute Zahnpasta sollte auf jeden Fall Fluoride enthalten, denn diese binden Kalzium und schützen so den Zahnschmelz vor Bakterien und Säuren, die Karies verursachen können. Darüber hinaus fördern sie die Mineralstoffaufnahme im Zahnschmelz. Dafür muss das Fluorid jedoch einwirken können. Deshalb sollte das Putzen der Zähne etwa drei Minuten dauern. Wenn man nur wenig Wasser zum Ausspülen nutzt, verstärkt dies die Wirkweise des aufgenommenen Fluorids zusätzlich. Wer also anfällig für Karies ist, sollte eine Zahnpasta kaufen, die viel Fluorid enthält. Einzige Ausnahme sind hier Kleinkinder, da sie häufig Zahnpasta beim Putzen verschlucken. Ein hoher Fluoridanteil könnte so womöglich schaden.

Sensitiv-Zahnpasta

Die richtige Zahnpasta

Diese Zahncreme ist für Menschen mit empfindlichen Zähnen. Freiliegende Zahnhälse führen mittlerweile bei jedem vierten Deutschen zu Empfindlichkeiten oder Schmerzen – entweder bei kalten oder warmen Speisen sowie Zucker und Säuren. Eine Zahnpasta mit einem niedrigen Abrieb kann hier helfen. Zusätzlich enthalten diese Sensitiv-Zahncremes Stoffe, die die sogenannten Zahnbeinkanälchen vorübergehend verschließen und die Schmerzempfindlichkeit so verringern.

Weißmacher

Zahnbeläge, verursacht durch Rauchen, Kaffee oder Tee, sind unschön und für viele ein Grund, zu sogenannten Weißmacher-Zahncremes zu greifen. Sie enthalten Tenside und Putzkörper. Je größer diese Putzkörper sind, desto größer ist auch der Abrieb. Deshalb sollten diese Zahncremes maximal ein- bis zweimal pro Woche verwendet werden. Bei Belägen solcher Art ist die professionale Zahnreinigung oder das Entfernen durch den Zahnarzt das Mittel der Wahl. Wer empfindliche Zahnhälse hat, sollte von dieser Art der Zahncreme Abstand nehmen.

Welche Bürste ist die richtige?

Welche Bürste ist die richtige?

Elektrisch, per Ultraschall oder doch konventionell? Angebote an Zahnbürsten gibt es reichlich. Doch welche reinigt am besten?

Was die Entfernung von Belägen und die Eindämmung von Zahnfleischentzündungen angeht, scheinen Elektrozahnbürsten den konventionellen Zahnbürsten leicht überlegen zu sein. Doch kann eine gut ausgewählte konventionelle Zahnbürste mit der richtigen Putztechnik durchaus mithalten.

Konventionelle Zahnbürste

Am Anfang steht der Bürstenkopf. Hier gibt es unterschiedliche Formen und sie sind entweder starr oder beweglich. Des Weiteren stehen verschiedene Härtegrade zur Auswahl. Beim Härtegrad der Borsten können wir heute nur noch zwischen mittel und weich entscheiden. Letztere werden auch als sensitiv bezeichnet und eignen sich für Personen, die zum Beispiel Probleme mit dem Zahnfleisch haben oder dahingehend empfindlich sind. Empfehlenswert sind jedoch eher die Borsten mit einem mittleren Härtegrad. Ganz gleich, ob Zahnbürste oder Bürstenkopf einer elektrischen Zahnbürste, ein Austausch sollte spätestens nach zwölf Wochen erfolgen.

Elektrische Zahnbürste

Viele elektrische oder ältere Ultraschallzahnbürsten unterscheiden sich gegenüber konventionellen Zahnbürsten dahingehend, dass der Bürstenkopf nach dem Einschalten der Zahnbürste eigenständig rechts und links rotiert. Das kann für Kinder oder Personen hilfreich sein, die in ihrer Bewegungsfähigkeit – beispielsweise der Hände – eingeschränkt sind. Darüber hinaus zeigen die neueren Modelle dem Anwender durch das Aufleuchten eines Lichts zusätzlich, wenn beim Putzen zu stark aufgedrückt wird. Auch ein Timer ist möglich, der akustisch anzeigt, wann die empfohlene Putzzeit von etwa 30 Sekunden in einem Viertel des Gebisses erreicht ist.

Ultraschallbürste

Neuere Ultraschallzahnbürsten führen die Zahnreinigung mithilfe weicher Luftschwingungen durch und arbeiten mit einer viel höheren Frequenz. Die hohe Anzahl der Schwingungen macht ein bewegungsloses und auch ein fast berührungsloses Putzen der Zähne möglich. Kleinste Zwischenräume lassen sich so mitunter erreichen.

Zahnersatz ohne Zuzahlung

Zahnersatz ohne Zuzahlung

Die Teilnahme am Wahltarif WT FacharztSpezial bietet neben der professionellen Zahnreinigung einen weiteren Vorteil: Als Versicherter der Novitas BKK können Sie im Rahmen der Regelversorgung Zahnersatz ohne Zuzahlung des Eigenanteils erhalten.

So funktioniert's:

Der WT FacharztSpezial ist ein Wahltarif, für den eine Anmeldung erforderlich ist. Die Teilnahme ist kostenfrei und selbstverständlich freiwillig. Sie müssen sich lediglich bereit erklären, für die beabsichtigte Behandlung einen der teilnehmenden Vertragszahnärzte in Anspruch zu nehmen. Die entsprechenden Unterlagen erhalten Sie vor Ort in der teilnehmenden Praxis.

Eine Liste der teilnehmenden Praxen finden Sie hier.

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