Unser jährliches Hautkrebsscreening

Hautkrebsscreening

Versicherte der Novitas BKK können einmal jährlich zur Hautkrebs-Früherkennungsuntersuchung zum Dermatologen gehen. Und das ohne Altersbeschränkung, auch für Kinder. (Fünf Merkmale für Hautkrebs finden Sie hier.)

Die Untersuchung beinhaltet:

  • ausführliche Anamnese
  • Untersuchung der gesamten Haut
  • Beratung zum Untersuchungsergebnis

Nach der gesetzlichen Regelung haben Versicherte nur alle zwei Jahre Anspruch auf ein Hautkrebsscreening.

Habe ich Hautkrebs?

Muttermal - Besser zum Arzt gehen!

Muttermal - Alles ok!

Ganz klar – ein Hautkrebsscreening beim Arzt ist unerlässlich. Wichtig zur Früherkennung ist aber auch Ihre eigene Beobachtungsgabe. Um zu entscheiden, ob ein Muttermal auffällig ist, kann Ihnen die ABCDE-Regel helfen:

  • A wie Asymmetrie: Ist das Muttermal ungleichmäßig geformt?
  • B wie Begrenzung: Ist die Begrenzung des Muttermals unscharf oder wirkt es ausgefranst?
  • C wie Colour: Hat das Muttermal mehrere Farbtöne und vermischt sich mit rosafarbenen, grauen oder schwarzen Punkten?
  • D wie Durchmesser: Ist das Muttermal an der breitesten Stelle größer als fünf Millimeter oder ist es erhaben?
  • E wie Evolution: Hat sich ein Muttermal innerhalb der letzten drei Monate verändert?

Wenn Sie mindestens einmal mit „Ja“ geantwortet haben, sollte Ihr Arzt einen Blick auf das Muttermal werfen (hier finden Sie einen Spezialisten). Das Gleiche gilt, wenn Sie plötzlich dunkle Flecken auf der Haut bemerken. Achten Sie außerdem auf schuppige oder juckende Hautstellen und Muttermale mit Krustenbildung.

Hautkrebsarten

Bei Hautkrebs unterscheidet man zwischen schwarzem und hellem Hautkrebs:

Schwarzer Hautkrebs Schwarzer Hautkrebs
Das maligne Melanom, auch schwarzer Hautkrebs genannt, ist die gefährlichste Form von Hautkrebs. Die Flecken sind dunkelbraun oder schwarz. Sonnenbrände in der Kindheit, häufige Besuche im Solarium und mehr als 50 Muttermale erhöhen das Hautkrebsrisiko.
Wenn der Tumor in die zweite Hautschicht (Lederhaut) dringt, können sich Metastasen bilden.

 

Heller Hautkrebs

Heller Hautkrebs
Auch weißer Hautkrebs genannt. Hierzu zählen das Basalzellkarzinom, das Plattenepithelkarzinom und die aktinische Keratose, die häufig in ein Plattenepithelkarzinom übergehen kann.
Heller Hautkrebs kann ganz unterschiedlich aussehen und zeigt sich zum Beispiel als rötlich-gelbliche Verhornung, warzige Wucherung oder weißlich-graues Knötchen. Die Heilungschancen sind bei Hellem Hautkrebs sehr gut, da er selten streut. 

Risikofaktoren für Hautkrebs

Risikofaktor Hautkrebs - Sonnenbrand

Kostenloses Hautkrebsscreening:
0800 222 340057
(gebührenfrei)

  • Starke Belastung durch ultraviolette Strahlen (UV-Strahlen) – egal, ob durch Sonne oder Solariumröhren
  • Heller Hauttyp, Sommersprossen, Neigung zu Sonnenbrand oder Rötungen
  • Mehr als 50 Muttermale
  • Häufiger Aufenthalt im Freien ohne Sonnenschutz und in der Mittagssonne
  • Viele Sonnenbrände in der Kindheit und Jugend
  • Geschwächtes Immunsystem durch HIV oder eine immunsuppressive Therapie nach Knochenmark- oder Organtransplantationen
  • Erbliche Veranlagung
  • Beruflich bedingter Kontakt mit Stoffen wie Arsen oder Teer

Hauttyp-Online-Test

Kennen Sie Ihren Hauttyp und die Eigenschutzzeit Ihrer Haut in der Sonne? Nein? Dann finden Sie’s heraus!

11 goldene Sonnenregeln

12 goldene Sonnenregeln

Wie so oft im Leben gilt auch beim Sonnen: Die Menge macht’s! Mit unseren Sonnenregeln finden Sie die richtige Dosis.

  1. Eigenschutzzeit beachten: Wie lange Sie sich ungeschützt in der Sonne bräunen können, ohne dass die Haut einen Sonnenbrand bekommt, hängt von der Eigenschutzzeit Ihrer Haut ab. Wer schon vorher weiß, dass er länger draußen sein wird, als die Eigenschutzzeit es zulässt, sollte immer Sonnencreme benutzen (mindestens Lichtschutzfaktor 30).
  2. Cremen, cremen, cremen: Tragen Sie Sonnencreme 30 Minuten vor dem Aufenthalt in der Sonne auf alle unbedeckten Körperstellen auf. Regelmäßig nachcremen! Denken Sie beim Eincremen besonders an Ohren, Nasenrücken, Schultern und Fußrücken.
  3. Mittagssonne meiden: In der Mittagszeit ist die Sonne am intensivsten. Zwischen 11 und 15 Uhr sollten Sie sich deshalb, wenn möglich, im Schatten aufhalten.
  4. Sonnenbank ist tabu: Auch künstliche UV-Strahlung kann der Haut schaden. Verzichten Sie deshalb auf Besuche im Solarium – auch nicht zur Vorbereitung auf den Urlaub.
  5. Wind und UV-Strahlen: Auch, wenn es bei Wind schön kühl ist auf der Haut: Die Strahlenwirkung bleibt die gleiche!
  6. Schutz für die Augen: Tragen Sie zertifizierte Sonnenbrillen mit 100 Prozent UV-A- und UV-B-Schutz.
  7. Sonnenhut und Co.: Schützen Sie Ihre Kopfhaut mit einem Hut oder Tuch. Wer keine oder abrasierte Haare hat, sollte die Kopfhaut ebenfalls eincremen.
  8. Für Wasserratten: Auch bei wasserfester Sonnenmilch gilt: Nach dem Schwimmen erneut eincremen.
  9. Kinderhaut vergisst nicht: Babyhaut ist besonders empfindlich, weil sie noch keinen Eigenschutz hat. Die ersten 12 Monate sollten Kinder deshalb möglichst gar nicht in die pralle Sonne. Den besten Schutz bieten Schattenplätze und sonnengerechte Kleidung. Ab dem 1. Lebensjahr kann Sonnenmilch verwendet werden. Auch dann aber die pralle Sonne meiden.
  10. Besser nicht schminken: Verzichten Sie in der Sonne auf Parfüms oder Kosmetika. Bestimmte Inhaltsstoffe können Pigmentflecken auslösen.
  11. Vorsicht bei Medikamenten: Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, sollten Sie mit Ihrem Arzt Rücksprache halten. Manche Arzneimittel erhöhen die Lichtempfindlichkeit der Haut.
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